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Naropa

Mahasiddha Naropa

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Mahasiddha NaropaEntsprechend 'The Wand that Opens the Eyes and Dispels the Darkness of Mind' (die gekürzte Sammlung der Biografien der Gyalwang Drukpas), wurde Naropa um das Jahr 956 n.Chr. geboren und starb um1050. Andere Quellen jedoch nennen sein Leben zwischen 1016 und 1100. Naropa wurde in dem kleinen Königreich Bengalen geboren. Sein Vater war ein königlicher Häuptling einer Gegend namens Shantivarman und seine Mutter hieß Srimati. Seine Sehnsucht nach spiritueller Entwicklung war so stark, dass er im Alter von 8 Jahren nach Kashmir (einer der Hauptsitze für buddhistische Studien in historischen Zeiten) reiste, um bei dem Meister Gaganakirti zu studieren. Bei Gaganakirti erhielt er auch seine Laienordination.

Naropa blieb 3 Jahre in Kashmir, lernte die buddhistischen Belehrungen und Philosophien von vielen großen Meistern. Am Ende seines AUfenthaltes dort war er ein gebildeter Schüler und als er heimkehrte hatte er bereits eine Reihe von Schülern die ihm als ihrem Meister nachfolgten.

Naropa blieb 3 Jahre in Kashmir, lernte die buddhistischen Belehrungen und Philosophien von vielen großen Meistern. Am Ende seines AUfenthaltes dort war er ein gebildeter Schüler und als er heimkehrte hatte er bereits eine Reihe von Schülern die ihm als ihrem Meister nachfolgten.

3 Jahre nach seiner Rückkehr aus Kashmir wurde Naropa von seinen Eltern gezwungen, ein hübsches Brahmanenmädchen namens Vimaladipi (mit Kastenname Niguma) zu heiraten. Obwohl glücklich verheiratet, wurde Naropas brennendster Wunsch nach einem ausschließlich spirituellen Leben in Klosterumgebung immer stärker und auch Niguma begann ernsthaft spirituell zu praktizieren. Nach 8 Ehejahren entschied sich das Paar für eine Scheidung und die Ordination. Später wurde Niguma eine von Naropas fortgeschrittensten Schülern und eine ergebene spirituelle Freundin; sie diente Naropa, als er in Pullahari, Kashmir, lebte.

Nach der Scheidung ging Naropa in die Einsiedelei von Anandarama, wo er als Novize vom Abt Buddhasarana und dem Guru Jnanaprabha ordiniert wurde, mit dem er 3 Jahre zusammenblieb und verschiedene Mahayana und Tantrayana Philosophien meisterte. Dann blieb er 6 Jahre in Pullahari und schrieb mehrere Kommentare über Guhyasamajatantra, Abhidharma-Uttaratantra, Samvara-Udbhava und Hevajratantra und verfasste viele andere Werke auf der Grundlage von Buddha's Lehren. Pullahari wurde später eine wichtige Pilgerstätte in der tibetisch buddhistischen Tradition, da es einer der Orte war, wo Marpa Instruktionen von Naropa erhielt.

Tilopa (an ancient mural in Hemis Monastery, Ladakh) Nach seinem Aufenthalt in Pullahari ging Naropa an die Nalanda Universität, wo seine Weisheit, Gebetsfähigkeiten und sein spirituelles Verständnis ihm die Kanzlerschaft der Universität einbrachten. Er wurde auch der "Torwächter des Nordens". Während er 8 Jahre in Nalanda wohnte, war er ständig mit schwierigen Debatten mit den Tirthikas konfrontiert, die er regelmäßig gewann. Zu jener Zeit war er bekannt als Mahapandita Ahbaya Kirti (Tib. Jigme Dragpa).

The cave along a river in Mandi, where Naropa met Tilopa, his destined guruNaropas Jahre in Nalanda waren sehr engagiert mit intellektuellen Aktivitäten bis eine alte und hässliche Frau, die tatsächlich eine Manifestation von Vajra Yogini war, vor ihm erschien und ihn verstehen lernte, dass er nicht in der Lage war, seine spirituellen Fehlhaltungen und Misverständnisse aufzubrechen. Sie deutete an, dass er nach seinem vom Schicksal bestimmten Guru Tilopa suchen sollte, wenn er die letztendliche Befreiung erreichen wollte. Als Ergebnis dieses Treffens verließ Naropa Nalanda und suchte ernsthaft nach Tilopa – einem großen Meister, der ihn dazu führen konnte, die letztendliche Natur seines eigenen Geistes zu verwirklichen.

Where Naropa flew up into the sky, in the six bone ornaments offered by Dakini (Sani Monastery, Zanskar)Auf der Reise gen Osten traf Naropa schließlich seinen Wurzellama, der ihn augenblicklich schwierigen Prüfungen unterzog. Naropa erfuhr 12 größere und 12 kleinere Härten um sein Karma und durch Emotionen bedingte Verdunkelungen zu reinigen. Durch die wertvollen Segen, die er von Tilopa erhielt, gelang Naropa seine eigene Läuterung und er erzielte die Klarheit und Harmonie des Geistes – er erlebte wirklich den Zustand von Vajradhara. Nachdem er diese großartige Realisierung erlangt hatte, lehrte Naropa an vielen Orten und hatte zahlreiche Schüler, besonders in Kaschmir und Zanskar, wo er viele Klöster gründete.

Inside this particular statue of Naropa is the golden Vajradhara statue (Sani Monastery, Zanskar) Nach Seiner Heiligkeit, dem 12. Gyalwang Drukpa, ist Sani auch der Ort, an dem Naropa bei seiner Erleuchtung in den Himmel flog, während er die berühmten 6 Knochenornamente trug. Naropa meditierte in einer kleinen Hütte, der Kanishka Stupa zugewandt und lehrte die Leute von Sani mehrere Jahre lang. Als Naropas Zeit reif war zu gehen, baten ihn die örtlichen Leute aufrichtig zu bleiben.

Naropa nahm eine goldene Vajradhara Statue aus seinem Haarknoten am Scheitel und sagte: "Es gibt keinen Unterschied zwischen Vajradhara und mir. Verehrt diese Vajradhara Statue genauso, wie ihr mich verehrt, dann werdet ihr denselben Segen erhalten."

Dzongkhul Monastery, where Naropa meditated (Zanskar) Naropa ging, nachdem er die goldene Statue an die örtlichen Leute übergeben hatte; diese wird heute noch im Herzen einer ganz speziellen Naropa Statue aufbewahrt, die einmal pro Jahr im späten Juli am Abend des Naro-Nasjal Fest enthüllt wird. Leute aus dem ganzen Zanskar Tal nehmen an diesem Festival teil, bei dem Mönche des Drukpa Bardan Klosters Maskentänze und andere rituelle Opfer aufführen.

The arrow used by Naropa, Dzongkhul Gompa, Zanskar Naropa diente 12 Jahre lang seinem Guru Tilopa bis zu dessen Tod. Naropa selbst lebte angeblich bis 1050 oder 1100 (nach den verschiedenen Quellen) und löste sich dann in Licht auf ohne körperliche Reste zu hinterlassen. Tilopa und Naropa werden beide als 2 der 84 großen Mahasiddhas in der Geschichte des Buddhismus anerkannt.

Unter Naropas verwirklichten Schülern war Marpa, der Übersetzer, der Naropa in der Line nachfolgte und die Lehren und Übertragungen in ihrer Gesamtheit nach Tibet brachte.

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